19.12.2021

 

 

Liebe Mitglieder und Freunde des Kreisseniorenrat,

 

Weihnachten steht vor der Tür, die letzten Tage im Jahr sind gezählt und wir müssen auch dieses Jahr wieder sagen: „2021 war, wie das Vorjahr, ein ganz besonderes Jahr“. CORONA hielt uns weiter in Atem und stellte alle vor immer neue Herausforderung. Unser ganzes Leben hat sich verändert. Wir mussten uns neuen Begebenheiten anpassen und neue Wege der Kommunikation finden.

 

So hat sich auch die Arbeit des Vorstandes verändert Die persönlichen Begegnungen, der direkte Austausch mit den Mitgliedern haben sich ebenso geändert, wie die Treffen im Vorstand, in Arbeitskreisen, mit dem Landesseniorenrat und Behörden. Der Vorstand hat versucht, sich den neuen Begebenheiten anzupassen und neue Wege der Kommunikation zu suchen und die technischen Voraussetzungen zu schaffen. Sitzungen, Besprechungen wurden virtuell durchgeführt.

 

Gerne bedanke ich mich zum Jahresende bei unserem Vorstand, den Mitgliedern und allen Freunden für die sehr gute und harmonische Zusammenarbeit und Unterstützung. Auch im Jahr 2022 wollen wir uns wieder sehr interessanten und spannenden Themen widmen. Ich hoffe auf ein weiteres gutes Miteinander.

 

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien eine fröhliche Adventszeit, ein gesegnetes Weihnachtsfest und Gesundheit, Frieden und ganz viel Glück im Neuen Jahr 2022.

 

Ganz herzliche Grüße

Ihr

 

Robert Wenzel

Vorsitzender Kreisseniorenrat Main-Tauber

 

 

19.12.2021

 

Mitgliederversammlung Kreis-Seniorenrat Main-Tauber mit Neuwahlen

 

Ursprünglich war die diesjährige Mitgliederversammlung als Veranstaltung in Präsenz geplant. Nach der Versammlung sollte das 40-jährige Jubiläum des Kreis-Seniorenrates im Rahmen eines kleinen Festaktes gefeiert werden. Infolge Corona-Pandemie und den steigenden Infektionszahlen musste die Mietgliederversammlung dann im Umlaufverfahren abgehalten werden und die Jubiläumsfeier wurde auf das Jahr 2022 verschoben.

 

In einem schriftlichen Tätigkeitsbericht wurden die Mitglieder vom Vorsitzenden Robert Wenzel über die Aktivitäten des Vorstandes im Jahr 2020 informiert.

 

Durch die Corona-Pandemie habe sich auch die Arbeit des Vorstandes verändert Die persönlichen Begegnungen, der direkte Austausch mit den Mitgliedern haben sich ebenso geändert, wie die Treffen im Vorstand, in Arbeitskreisen, mit dem Landesseniorenrat und Behörden. Der Vorstand habe versucht, sich den neuen Begebenheiten anzupassen und neue Wege der Kommunikation zu suchen und die technischen Voraussetzungen zu schaffen. Sitzungen und Besprechungen wurden virtuell durchgeführt. Lediglich im September haben die Zahlen eine Vorstandssitzung in Präsenz zugelassen.

 

Ein sehr wichtiges Thema sei gerade in der Pandemiezeit die gestiegene Nachfrage nach einer guten Vorsorge (Patientenverfügung, General- und Vorsorgevollmacht) gewesen. In Zusammenarbeit mit dem Landkreis wurde deshalb unsere Vorsorgemappe an alle Kommunen des Landkreises zur Verteilung gegeben.

 

Der Vorstand hat sich mit weiteren Themen beschäftigt:

Entsorgung von Inkontinenzartikel, hier hat der Kreistag die jahrelang geforderte Windelkonzeption beschlossen. Wichtige Anliegen des Kreis-Seniorenrates wie die Gründung eines stationären Hospizes im Landkreis, die Bildung von Stadtseniorenbeiräten und eine bessere Wohnraumberatung besprochen und diskutiert. Weiter, führte Vorsitzender Robert Wenzel aus, habe sich der Vorstand um das Projekt „Seniorenfreundlicher Service“ in den Geschäften des Einzelhandels bemüht. Geplant sei auch die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger über die Digitalisierung in Medizin und Pflege zu informieren und zu schulen.

Auch bei der Fortschreibung der Kreisseniorenplanung und der Initiative zur barrierefreien Gestaltung der Stadt Lauda-Königshofen ist der Kreisseniorenrat beteiligt.

Als wichtiges Ziel für die nahe Zukunft nannte der Vorsitzende den Kontakt und den Austausch mit den Mitgliedern zu intensivieren und eine Schulung zur Gewinnung von ehrenamtlichen Führungskräften anzubieten.

Schließlich bedankte sich Robert Wenzel ganz herzlich bei seinen Vorstandsmitgliedern für deren ehrenamtlichen Einsatz und das vertrauensvolle Miteinander. Ein extra Dankeschön ging an Schriftführerin Swantje Popp für die zeitaufwendige Vorbereitung der Versammlung im Umlaufverfahren.

 

Der Kassier Manfred Bürckert legte einen soliden Kassenbericht vor. Bei der Kassenprüfung durch Claudia Grabs und Gerhard Schilling gab es keinerlei Beanstandungen. Die von ihnen vorgeschlagene Entlastung des Vorstands wurde von der Versammlung einstimmig beschlossen.

 

Die Wahl des Vorstandes brachte folgendes Ergebnis:

Der bisherige Vorsitzende Robert Wenzel wurde einstimmig wiedergewählt. Als seine beiden Stellvertreter wurden Walter Ruf und Jutta Steinmetz-Thees ebenso bestätigt wie Schriftführerin Swantje Popp und Kassier Manfred Bürckert.

Zu Beisitzern wurden Brigitte Schwarz, Heinz Bader, Peter Münzer und Hartmut Beil gewählt.

 

Kooptierte Mitglieder des Vorstandes sind Petra Meyer und Michael Mandt als Vertreter der in der Altenhilfe tätigen Verbände und Organisationen. Mit beratender Stimme vertritt Sozialdezernentin Elisabeth Krug den Landkreis.

 

Als Kassenprüfer stehen Claudia Grabs und Gerhard Schilling wie bisher weiter zur Verfügung.

 

Vorsitzender Robert Wenzel zeigte sich erfreut über die Wahl des gesamten Vorstandsteams und versprach, das der Vorstand auch in Zukunft seine Aufgabe darin sieht, Öffentlichkeit, Politiker, staatliche und kommunale Behörden sowie Kirchen und Organisationen der freien Wohlfahrtspflege auf Probleme älterer Menschen aufmerksam zu machen und an Lösungen mitzuarbeiten.

 

 

14.06.2021

 

Landesseniorenrat kritisiert Beschluss zur Pflegereform

Pflegekräfte sollen nach langem Streit um bessere Löhne und Arbeitsbedingungen laut dem Beschluss des Bundeskabinetts künftig generell nach Tarif bezahlt werden müssen. „Der Landesseniorenrat begrüßt, dass der Pflegeberuf durch eine bessere Bezahlung attraktiver werden soll, aber es kann nicht sein, dass jede Gehaltssteigerung von Pflegekräften auf der Rechnung des Pflegebedürftigen erscheint“, so Vorstandsmitglied Karl-Heinz Pastoors. Denn die Pflegebedürftigen sollen von den steigenden Zuzahlungen erst nach einem Jahr entlastet werden, was nur einem kleinen Teil der Pflegeheimbewohner zugutekommt, weil die durchschnittliche Verweildauer im Heim bei etwa einem Jahr liegt.

 

Derzeit zahlen Bewohner von Pflegeheimen in Baden-Württemberg durchschnittlich 2400 Euro monatlich aus eigener Tasche. Inzwischen ist mehr als ein Drittel der Pflegeheimbewohner auf zusätzliche Sozialhilfe angewiesen. „Dieses Reförmchen ist ein sehr fauler Kompromiss. Es fehlt nach wie vor eine Regelung zur Deckelung der Eigenanteile, die die Angehörigen und Bewohner*innen wirklich entlastet. Wir brauchen eine echte Reform, die die gesamten pflegebedingten Kosten in Höhe von durchschnittlich 1000 Euro übernimmt,“ so Pastoors.

 

Aus Sicht des Landesseniorenrates Baden-Württemberg ist eine umfassende Pflegereform, die eine gute und qualitätsgesicherte Pflege für alle Pflegebedürftige ermöglicht, notwendig. Diese Reform muss auch Verbesserungen für Menschen, die in ihrer eigenen Häuslichkeit versorgt werden, und pflegende Angehörige umfassen.

 

Der Landesseniorenrat Baden-Württemberg e.V. ist ein Zusammenschluss von Kreis- und Stadtseniorenräten, Seniorenverbänden und Landesorganisationen, die auf dem Gebiet der Altenarbeit tätig sind. Die Aufgabe des Landesseniorenrats ist die Vertretung der Interessen älterer Menschen gegenüber Regierung, Politik, Verbänden und Organisationen mit dem Ziel, die vielen Facetten des Alters in der Öffentlichkeit zu verankern. Dabei geht es um gesellschaftliche Teilhabe, Selbstbestimmung und Sicherheit der fast 3 Millionen Menschen über 60 Jahre im Südwesten Deutschlands. 1974 als Dachverband gegründet, arbeitet der Landesseniorenrat in Baden-Württemberg unabhängig, überparteilich und überkonfessionell.

 

Ihr Pressekontakt

Frau Anja Schwarz

Telefon: 0711 61 38 24

anja.schwarz@lsr-bw.de 

 

Landesseniorenrat Baden-Württemberg e.V.

Kriegerstr. 3; 70191 Stuttgart

Telefon: 0711 – 61 38 24

www.lsr-bw.de

 

03. August 2020

 

Vorsorgemappe kostenfrei erhältlich

Main-Tauber-Kreis.Der Kreisseniorenrat Main-Tauber hat in Zusammenarbeit mit der Betreuungsbehörde des Landratsamts und dem Betreuungsverein der Lebenshilfe Main-Tauber-Kreis im vergangenen Jahr eine Vorsorgemappe zum Thema „Selbstbestimmt vorsorgen“ herausgebracht. Sie enthält wichtige Informationen und gibt Anregung, Rat und Hilfe bei allen Fragen rund um das Thema Vorsorge. Den Bürgern im Main-Tauber-Kreis soll ein Instrument an die Hand gegeben werden, das ihnen Mut macht, die richtige Vorsorge zu treffen. Die Vorsorgemappe wird auf Anfrage kostenfrei abgegeben.

 

Bisher wurden die Mappen im Rahmen von Veranstaltungen, in denen gleichzeitig über das Thema Vorsorge im Alter, General- und Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und Betreuungsverfügung informiert wurde, ausgegeben. Aufgrund der Corona-Krise ist dies derzeit nicht möglich.

 

Gerade in den letzten Wochen ist aber die Nachfrage nach den Vorsorgemappen und das Interesse an einer guten Vorsorge gestiegen. Deshalb hat der Vorstand des Kreisseniorenrats sich im Rahmen einer Video-Konferenz unter Vorsitz von Robert Wenzel mit diesem Thema auseinandergesetzt. Es wurde beschlossen, dass die Vorsorgebroschüren ab sofort bei den Bürgermeisterämtern der 18 Städte und Gemeinden im Main-Tauber-Kreis auf Anfrage abgeholt werden können. Bei Fragen oder Unklarheiten können sich die Bürger direkt an den Kreisseniorenrat (Telefon 09343/8831), den Betreuungsverein Lebenshilfe (Telefon 09341/1568) oder das Landratsamt (Telefon 09341/825565) wenden. Die Vorsorgebroschüre steht auch im Internet (www.kreisseniorenrat-main-tauber.de) zum Download bereit. Der Vorsitzende des Kreisseniorenrates Robert Wenzel hofft, dass es bald wieder möglich sein wird, Veranstaltungen und Beratungen anbieten zu können. Aktuell wolle man jedoch kein Risiko eingehen.

 

© Fränkische Nachrichten, Montag, 03.08.2020

 

 

Kontakt
 

Kreis-Seniorenrat Main-Tauber

Schützenstraße 3

97922 Lauda-Königshofen

 

Tel: 09343 8831

E-Mail: info@kreisseniorenrat-main-tauber.de

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