21.06.2021

 

„Was länge wärt wird endlich gut“

 

Im Landkreis Main-Tauber wurde eine Inkontinenz/Stoma und Babywindel Entsorgung beschlossen.

Windelkonzeption – kostenlose Müllsäcke für Haushalte mit Wickelkindern und pflegebedürftigen, inkontinenten Personen.

 

 

Der Kreisseniorenrat Main-Tauber und der Seniorenbeirat der Stadt Wertheim haben sich für eine bessere Inkontinenzentsorgung bei Senioren eingesetzt.

Im Main-Tauber-Kreis sind 15.000 Senioren älter als 75 Jahre. 1.000 Senioren (Circa 7%) werden ambulant, also in der häuslichen Pflege betreut und versorgt. Auch die Geburtenrate ist im Main-Tauber-Kreis in den letzten Jahren gestiegen.

Das Problem der Entsorgung und Geruchsbelästigung vor allem im Sommer, stellt die Senioren vor erhebliche Probleme, weil die Restmülleimer nur alle vier Wochen geleert werden. Auch nimmt der Gebrauch der Inkontinenzartikel zu, weil die Pflegeversicherung ambulant vor stationär festlegt.

 

Der Kreisseniorenrat Main-Tauber hat sich mit dieser Thematik seit Juni 2015 beschäftigt und hierzu einige Gespräche mit dem Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreis Main-Tauber, AWMT geführt und das Anliegen vorgetragen nach dem Bürger des Main-Tauber-Kreises an die Seniorenräte herangetreten sind.

 

Der Kreistag hat nun im Dezember letzten Jahres eine Windelkonzeption beschlossen, die ab 1. Februar 2021 gilt. Sie wird bis jetzt von Senioren und Eltern gut angenommen, so laut Auskunft der AWMT.

 

Zum berechtigen Personenkreis zählen Menschen mit Inkontinenz in häuslicher Pflege über einen Nachweis mit ärztlicher Bescheinigung. Es wird monatlich ein 60 Liter Müllsack pro Person gewährt. Eltern müssen eine Geburtsurkunde vorlegen. Alternativ kann auch ein Zuschuss zur Beschaffung von Mehrfachwindeln gewährt werden.

 

Vordrucke gibt es unter Main-Tauber-Kreis.de oder bei den Städten und Gemeinden im Main-Tauber-Kreis.

 

 

Walter Ruf

Stellvertretender Vorsitzender Kreisseniorenrat Main-Tauber

14.06.2021

 

Solidarität mit den Jungen!

Vom Corona-Vertrag zum Klima-Vertrag der Generationen

 

Dank und Appell des Landesseniorenrats Baden-Württemberg anlässlich der Aufhebung der Corona-Impfpriorisierung

 

Anlässlich der Aufhebung der Corona-Impfpriorisierung dankt der Landesseniorenrat Baden-Württemberg allen jüngeren Menschen für ihre Geduld und Rücksicht, wodurch ältere und vulnerable Menschen bevorzugt geimpft werden konnten. „Dass diese intergenerative Solidarität möglich war“, ist nach den Worten von Professor Eckart Hammer, Vorsitzender des Landesseniorenrats, „ein nicht selbstverständlicher und eindrücklicher Beleg für den guten Zusammenhalt der Generationen“.

 

„Die Älteren sollten deswegen ihre wiedergewonnenen alten Freiheiten nicht nur als Urlauber genießen, sondern diese auch für die Jüngeren einsetzen“, appelliert Hammer. Viele Familien benötigen dringend Unterstützung von leiblichen oder Wahl-Großeltern; abgehängte Schülerinnen und Schüler brauchen Lern- und Entwicklungspaten; viele ehrenamtliche Dienste können ohne aktive und engagierte Seniorinnen und Senioren nicht aufrechterhalten werden.

 

Und wo das alles überdeckende Corona-Thema hoffentlich allmählich wieder in den Hintergrund rückt, sollten die Älteren auch bei der größten Herausforderung unserer Zeit, dem Klimawandel, solidarisch an der Seite der Jungen stehen. Denn dem renommierten Klimaforscher Hans Joachim Schellnhuber sei zuzustimmen: „Wer achtlos das Virus weitergibt, gefährdet das Leben seiner Großeltern. Wer achtlos CO2 freisetzt, gefährdet das Leben seiner Enkel.“

 

 

Der Landesseniorenrat Baden-Württemberg e.V. ist ein Zusammenschluss von Kreis- und Stadtseniorenräten, Seniorenverbänden und Landesorganisationen, die auf dem Gebiet der Altenarbeit tätig sind. Die Aufgabe des Landesseniorenrats ist die Vertretung der Interessen älterer Menschen gegenüber Regierung, Politik, Verbänden und Organisationen mit dem Ziel, die vielen Facetten des Alters in der Öffentlichkeit zu verankern. Dabei geht es um gesellschaftliche Teilhabe, Selbstbestimmung und Sicherheit der fast 3 Millionen Menschen über 60 Jahre im Südwesten Deutschlands. 1974 als Dachverband gegründet, arbeitet der Landesseniorenrat in Baden-Württemberg unabhängig, überparteilich und überkonfessionell.

 

Ihr Pressekontakt

Frau Anja Schwarz

Telefon: 0711 61 38 24

anja.schwarz@lsr-bw.de 

 

Landesseniorenrat Baden-Württemberg e.V.

Kriegerstr. 3; 70191 Stuttgart

Telefon: 0711 – 61 38 24

www.lsr-bw.de

14.06.2021

 

Landesseniorenrat kritisiert Beschluss zur Pflegereform

Pflegekräfte sollen nach langem Streit um bessere Löhne und Arbeitsbedingungen laut dem Beschluss des Bundeskabinetts künftig generell nach Tarif bezahlt werden müssen. „Der Landesseniorenrat begrüßt, dass der Pflegeberuf durch eine bessere Bezahlung attraktiver werden soll, aber es kann nicht sein, dass jede Gehaltssteigerung von Pflegekräften auf der Rechnung des Pflegebedürftigen erscheint“, so Vorstandsmitglied Karl-Heinz Pastoors. Denn die Pflegebedürftigen sollen von den steigenden Zuzahlungen erst nach einem Jahr entlastet werden, was nur einem kleinen Teil der Pflegeheimbewohner zugutekommt, weil die durchschnittliche Verweildauer im Heim bei etwa einem Jahr liegt.

 

Derzeit zahlen Bewohner von Pflegeheimen in Baden-Württemberg durchschnittlich 2400 Euro monatlich aus eigener Tasche. Inzwischen ist mehr als ein Drittel der Pflegeheimbewohner auf zusätzliche Sozialhilfe angewiesen. „Dieses Reförmchen ist ein sehr fauler Kompromiss. Es fehlt nach wie vor eine Regelung zur Deckelung der Eigenanteile, die die Angehörigen und Bewohner*innen wirklich entlastet. Wir brauchen eine echte Reform, die die gesamten pflegebedingten Kosten in Höhe von durchschnittlich 1000 Euro übernimmt,“ so Pastoors.

 

Aus Sicht des Landesseniorenrates Baden-Württemberg ist eine umfassende Pflegereform, die eine gute und qualitätsgesicherte Pflege für alle Pflegebedürftige ermöglicht, notwendig. Diese Reform muss auch Verbesserungen für Menschen, die in ihrer eigenen Häuslichkeit versorgt werden, und pflegende Angehörige umfassen.

 

Der Landesseniorenrat Baden-Württemberg e.V. ist ein Zusammenschluss von Kreis- und Stadtseniorenräten, Seniorenverbänden und Landesorganisationen, die auf dem Gebiet der Altenarbeit tätig sind. Die Aufgabe des Landesseniorenrats ist die Vertretung der Interessen älterer Menschen gegenüber Regierung, Politik, Verbänden und Organisationen mit dem Ziel, die vielen Facetten des Alters in der Öffentlichkeit zu verankern. Dabei geht es um gesellschaftliche Teilhabe, Selbstbestimmung und Sicherheit der fast 3 Millionen Menschen über 60 Jahre im Südwesten Deutschlands. 1974 als Dachverband gegründet, arbeitet der Landesseniorenrat in Baden-Württemberg unabhängig, überparteilich und überkonfessionell.

 

Ihr Pressekontakt

Frau Anja Schwarz

Telefon: 0711 61 38 24

anja.schwarz@lsr-bw.de 

 

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Kriegerstr. 3; 70191 Stuttgart

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www.lsr-bw.de

 

03. August 2020

 

Vorsorgemappe kostenfrei erhältlich

Main-Tauber-Kreis.Der Kreisseniorenrat Main-Tauber hat in Zusammenarbeit mit der Betreuungsbehörde des Landratsamts und dem Betreuungsverein der Lebenshilfe Main-Tauber-Kreis im vergangenen Jahr eine Vorsorgemappe zum Thema „Selbstbestimmt vorsorgen“ herausgebracht. Sie enthält wichtige Informationen und gibt Anregung, Rat und Hilfe bei allen Fragen rund um das Thema Vorsorge. Den Bürgern im Main-Tauber-Kreis soll ein Instrument an die Hand gegeben werden, das ihnen Mut macht, die richtige Vorsorge zu treffen. Die Vorsorgemappe wird auf Anfrage kostenfrei abgegeben.

 

Bisher wurden die Mappen im Rahmen von Veranstaltungen, in denen gleichzeitig über das Thema Vorsorge im Alter, General- und Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und Betreuungsverfügung informiert wurde, ausgegeben. Aufgrund der Corona-Krise ist dies derzeit nicht möglich.

 

Gerade in den letzten Wochen ist aber die Nachfrage nach den Vorsorgemappen und das Interesse an einer guten Vorsorge gestiegen. Deshalb hat der Vorstand des Kreisseniorenrats sich im Rahmen einer Video-Konferenz unter Vorsitz von Robert Wenzel mit diesem Thema auseinandergesetzt. Es wurde beschlossen, dass die Vorsorgebroschüren ab sofort bei den Bürgermeisterämtern der 18 Städte und Gemeinden im Main-Tauber-Kreis auf Anfrage abgeholt werden können. Bei Fragen oder Unklarheiten können sich die Bürger direkt an den Kreisseniorenrat (Telefon 09343/8831), den Betreuungsverein Lebenshilfe (Telefon 09341/1568) oder das Landratsamt (Telefon 09341/825565) wenden. Die Vorsorgebroschüre steht auch im Internet (www.kreisseniorenrat-main-tauber.de) zum Download bereit. Der Vorsitzende des Kreisseniorenrates Robert Wenzel hofft, dass es bald wieder möglich sein wird, Veranstaltungen und Beratungen anbieten zu können. Aktuell wolle man jedoch kein Risiko eingehen.

 

© Fränkische Nachrichten, Montag, 03.08.2020

18.06.2019

 

Mit persönlichen Aufzeichnungen vorsorgen

Kreis-Seniorenrat übergab Vorsorgebroschüre an Landrat Frank

 

Der Kreis-Seniorenrat Main-Tauber hat eine Vorsorgemappe mit wichtigen Hilfestellungen, wie für eine menschenwürdige Gestaltung der letzten Lebensphase gesorgt werden kann, erstellt. Die Herausgeber übergaben jetzt ein Exemplar an Landrat Reinhard Frank.

 

 

„Alter, Krankheit und Tod sind Themen, mit denen sich niemand gerne auseinandersetzt. Die Vorsorgemappe ist daher eine wichtige Hilfe, nicht nur für ältere Menschen“, sagte Landrat Frank. Die Broschüre enthält unter anderem Informationen zu Vorsorgeregelungen wie General- und Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung, Hinweise zur Regelung des digitalen Nachlasses und der Bestattung sowie Hilfen für die Hinterbliebenen. Weiter enthält die Vorsorgemappe mehrere Mustervordrucke, anhand derer die gewünschten Regelungen und Verfügungen getroffen werden können.

 

„Die richtige Vorsorge ist keine Frage des Alters, sondern ein Gebot des klugen Handelns in jeder Lebensphase“, hierauf wies der Vorsitzende der Lebenshilfe Main-Tauber-Kreis, Jörg Hasenbusch, bei der Präsentation der Broschüre ausdrücklich hin.

 

Initiiert wurde die Vorsorgemappe vom Kreis-Seniorenrat Main-Tauber. Beteiligt waren daneben die Betreuungsbehörde beim Gesundheitsamt und der Betreuungsverein der Lebenshilfe Main-Tauber-Kreis. Der Vorsitzende des Kreis-Seniorenrates, Robert Wenzel, dankte allen Beteiligten und insbesondere den Sponsoren, ohne deren finanzielle Unterstützung der Druck von 10.000 Exemplaren nicht möglich gewesen wäre. Unterstützt wurde das Projekt vom Landkreis, der AOK, der Sparkasse Tauberfranken, der Volksbank Main-Tauber eG, dem Stadtwerk Tauberfranken, der Firma Seitz und der Lebenshilfe Main-Tauber-Kreis.

 

„Mit der Vorsorgebroschüre möchten wir allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern ein Instrument an die Hand geben, das ihnen Mut macht, die richtige Vorsorge zu treffen. Wir wollen ihnen das Gefühl geben, wichtige Dinge für den Notfall übersichtlich geregelt zu haben“, erklärte der Vorsitzende des Kreis-Seniorenrates, Robert Wenzel.

 

Die Vorsorgemappe wird vom Landratsamt über die Betreuungsbehörde beim Gesundheitsamt, über das Amt für Pflege und Versorgung und über den Pflegestützpunkt Main-Tauber-Kreis bei deren Beratungsarbeit wie auch von dem Betreuungsverein der Lebenshilfe Main-Tauber-Kreis kostenlos ausgegeben. Auch der Kreis-Seniorenrat selbst wird die Broschüre bei Veranstaltungen und Vorträgen zur Verfügung stellen. lra

 

INFO

Die Mustervordrucke sind auch unter www.kreisseniorenrat-main-tauber.de/downloads abrufbar.

 

BILD:

Der Kreis-Seniorenrat mit dem Vorsitzenden Robert Wenzel (3. v.l.), Walter Ruf (2. v.l.) und dem Schatzmeister Manfred Bürkert (links) übergab die neue Vorsorgebroschüre an Landrat Reinhard Frank (3. v.r.), Sozialdezernentin Elisabeth Krug und Jörg Hasenbusch, Vorsitzender der Lebenshilfe Main-Tauber-Kreis. Foto: Landratsamt Main-Tauber-Kreis, Frank Mittnacht

 

 

Kontakt
 

Kreis-Seniorenrat Main-Tauber

Schützenstraße 3

97922 Lauda-Königshofen

 

Tel: 09343 8831

E-Mail: info@kreisseniorenrat-main-tauber.de

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